Shopping-Service: Modomoto versucht’s offline

„Es gibt super Kombinationsmöglichkeiten für den On- und Offline-Handel“ Das Startup Modomoto (www.modomoto.de) unterstützt Männer beim Kauf von Hosen, Jacken oder Shirts: Anhand der durch Fragebögen und Telefongespräche ermittelten Vorlieben und Größen stellen Stylisten in dem Lager im Berliner Stadtteil Kreuzberg individuelle Outfits für die Kunden zusammen und verschicken diese dann. Das Problem: Viele Kunden haben zuhause niemanden, […]

Newsartikel ? Modomoto verschickt zusammengestellte Outfits an shoppingfaule Männer. In einem Fitting Room werden die Kunden jetzt persönlich beraten. Ein Besuch.

„Es gibt super Kombinationsmöglichkeiten für den On- und Offline-Handel“

Das Startup   Modomoto  ( http://www.modomoto.de ) unterstützt Männer beim Kauf von Hosen, Jacken oder Shirts: Anhand der durch Fragebögen und Telefongespräche ermittelten Vorlieben und Größen stellen Stylisten in dem Lager im Berliner Stadtteil Kreuzberg individuelle Outfits für die Kunden zusammen und verschicken diese dann. Das Problem: Viele Kunden haben zuhause niemanden, der ihnen ehrlich sagt, welches Teil tatsächlich gut aussieht und korrekt sitzt.

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Um dieses Problem zu lösen und die Kunden zum Kauf von noch mehr Klamotten zu animieren, hat Modomoto kürzlich einen Fitting Room in der Torstraße in Berlin Mitte eröffnet. Das Geschäft passt in die Gegend, in der sich viele Boutiquen von jungen Designern angesiedelt haben.

Mit freigelegten Wänden, hohen Decken und den mit Männerkleidung gefüllten, rustikalen Holzregalen wirkt der Fitting Room von außen wie ein gewöhnlicher Laden, in dem jeder zu normalen Öffnungszeiten einkaufen kann. Die Idee ist jedoch, dass das Geschäft nur nach einer Terminvereinbarung für einen einzelnen Modomoto-Kunden öffnet. Mit rund sechs Outfits rückt dann eine Stylistin an – wenn es sein muss, sogar am Sonntag.

Für Gründerin Corinna Powalla ist der Fitting Room der ideale Weg, um das Onlineangebot auch Offline anzubieten. „Alle sagen momentan: Der Online-Handel boomt und Offline sieht es ganz schlecht aus. Ich bin der Auffassung, dass es da super Kombinationsmöglichkeiten gibt“, argumentiert sie. „Man muss einfach nur Ideen haben, wie man das interessant für den Kunden gestaltet.“

Bisher scheint das Konzept zu funktionieren: Nach Angaben von Modomoto kamen seit der Eröffnung im November an jedem Werktag durchschnittlich vier Männer für eine Beratung vorbei. „Die Kunden kaufen hier im Laden definitiv mehr als Online“, so Powalla. Konkrete Zahlen will sie aber nicht nennen. „Hier können wir die Kunden auch endlich richtig abmessen. Oft verwechseln Männer ja noch Weite mit Länge.“

Mit dem Fitting Room wolle sich Modomoto „definitiv“ auch von Konkurrenten wie Outfittery  oder 8select  absetzen, wie Powalla betont. Zudem hätten sich zuvor mehrere Kunden gewünscht, dass sie auch persönlich beraten werden. Bald soll es deswegen auch in anderen deutschen Städten ein Modomoto-Fitting-Room geben.

 

Original gefunden auf http://www.gruenderszene.de: Shopping-Service: Modomoto versucht’s offline

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